Heute machen wir die erste Woche voll.
Wir hatten einen etwas lauten Flug von Innsbruck nach Frankfurt. Das erste Mal sahen wir ein herrliches Abendrot u n t e r uns, in den Wolken. Während der Wartezeit auf das Boarding wurde mehrmals durchgesagt, dass dieser Flug überbucht sei und man Freiwillige suche, die bereit wären, gegen eine gute Entschädigung auf einen späteren Flug umgebucht zu werden.
Wir hatten unseren Platz und der Weiterflug mit dem Airbus A 380 nach Johannesburg war sehr angenehm ... ausser, dass unser Pilot im Landeanflug nocheinmal durchstarten musste um eine Warteschleife zu fliegen, weil eine vor uns gelandete Maschine die Landebahn nicht schnell genug verlassen hat.
Ab Johannesburg ging es mit einer Maschine der Namibia Airways weiter und um ca 14 Uhr sind wir nach 19 Stunden in Windhoeke (Windeck) gelandet.
Bei allen ankommenden Passagieren wurde zur Vermeidung einer Ebolaeinschleppung die Körpertemperatur kontrolliert.
Unsere Tochter hat uns im Hilton den Aufenthalt zu unserer Goldenen spendiert, die Geschäftsleitung hatte davon gewusst und ein, mit Rosenblättern, geschmücktes Bett hat uns erwartet.
Die drei Tage in Windhoek vergingen wie im Flug. Einige Rundgänge, eine namibische Telefonkarte und unseren Internetstick laden, ein Gefühl für die Preise in Namibien Dollar bekommen, die Einladung von Conni und Harald zu einem ganz tollen Grillabend.
Am Montag, den 29. war es Zeit, unseren Suzuki mit Dachzelt abzuholen.
Unsere ersten 300 km in diesem rechtsgesteuerten (Linkshandschaltung!) Auto im Linksverkehr waren leichter als erwartet. Die Asphaltstrassen waren durchaus in Ordnung. Gefahrenschilder wiesen oft auf querende Wildschweine und Antilopen hin. Tatsächlich zum Abbremsen brachte uns eine ca. 30-köpfige Affenherde.
Zu unserem ersten Campingplatz, dem Africat Foundation waren es 25 km Rumpel und Schotterpiste. Auf dem Weg dorthin brauchten wir sehr lange, da uns immer wieder Aha Erlebnisse herunterbremsten.
Bei der Lodge angekommen, zeigte ich unseren Voucher und der freundliche, dunkelhäutige Mitarbeiter gab mir Auskunft über den Gamedrive, den wir nicht im Voraus hatten buchen können. Nach längerem hin und her einigten wir uns für den nächsten Tag mit Abholung auf dem Campsite um ca. 6 Uhr. Beim Bezahlen sagte er mir, dass die Nacht am Campingplatz auch zu bezahlen sei, also buchte er insgesamt 1400 NAD von meiner Kreditkarte ab. Ich protestierte und erklärte ihm, dass ein Buchen über Internet ohne Bezahlung gar nicht möglich sei. Schlussendlich fand er in seinen Unterlagen unsere Daten und die 500 Nad wurden wieder zurück gebucht.
Bei der Lodge angekommen, zeigte ich unseren Voucher und der freundliche, dunkelhäutige Mitarbeiter gab mir Auskunft über den Gamedrive, den wir nicht im Voraus hatten buchen können. Nach längerem hin und her einigten wir uns für den nächsten Tag mit Abholung auf dem Campsite um ca. 6 Uhr. Beim Bezahlen sagte er mir, dass die Nacht am Campingplatz auch zu bezahlen sei, also buchte er insgesamt 1400 NAD von meiner Kreditkarte ab. Ich protestierte und erklärte ihm, dass ein Buchen über Internet ohne Bezahlung gar nicht möglich sei. Schlussendlich fand er in seinen Unterlagen unsere Daten und die 500 Nad wurden wieder zurück gebucht.
Wir fuhren ca 5 km zurück bogen dann bei einem Schild ab, die Rumpelpiste endete in einer Verzweigung mit einem Schild mit vier CP Platznamen und in verschiedene Richtungen zeigende Pfeilen. Wir nehmen die linke Seite, kamen an einem Schwimmbecken vorbei und siehe da, da stand ein Auto mit Dachzelt; wir sind angekommen..... haben wir geglaubt: bis ein junger Bursche kam und den Buchungszettel verlangte. Daraufhin verwies er uns auf einen etwa 200 m entfernten Platz -- mitten im Busch. Mit Strom, blitzsauberer Toilette, warmer Dusche und ganz alleine.
Die erste Nacht im Dachzelt; es war eine kalte -- mit Tiergeräuschen vermischt. Außerdem war es auch eine kurze, denn um 5:30 war Tagwache.......